Der Wockninsee bei Ückeritz auf der Insel Usedom
Der Wockninsee ist ein so genannter Strandsee, welcher im laufe der Zeit verlandet ist und keine Verbindung mehr zur Ostsee hat. Vom Typ her ist das Moor ein sogenantes Kalkmoor. Zum See, welcher unter Naturschutz steht, gelangt man am besten von der Zeltplatzstrasse auf dem Ückeritzer Campingplatz, aus. Es gibt nur ein kleines Hinweisschild zur Aussichtskanzel.
Blick von der Beobachtungskanzel, welche von Mitarbeitern des Usedomer Naturparkes erbaut wurde. Einen weiterer Strandsee auf Usedom ist der Kölpinsee, ein beliebter Angelsee.
Um den See führt ein Naturlehrpfad. 1971 wurde eine Sumpfschildkröte am Wockninsee gesehen. Blick von der Kanzel über den Wockninsee
Naturschutzgebiet Wockninsee bei Ückeritz
Das Naturschutzgebiet Wockninsee ist rund 50 Hektar groß. Der Wockninsee ist ein so genanter Strandsee der zwischen Achterwasser und Ostsee liegt. Das maximal 15 Meter tiefe Seebecken ist mit einer dicken Schlammschicht gefüllt, so das die Wassertiefe maximal 1 bis 2 Meter beträgt. Am 1. September 1967 wurde der See unter Naturschutz gestellt.
Im Naturschutzgebiet Wockninsee leben seltene Tierarten und Pflanzenarten, wie Fettkraut, Kalkbinse, Armblütige Binse und Schneide. Sumpfschildkröten sollen im See auch vorkommen, persönlich habe ich aber noch nie welche am See gesehen. Mit etwas Glück kann man im Frühling das Rufen der Kraniche hören.
Die stärkste Eiche im Naturschutzgebiet mit einem Umfang von 4,10 Metern. Die Stieleiche mit einem geschätzten Alter von 400 Jahren ist der letzte Rest eines Hudewaldes. Das Naturschutzgebiet können Sie auf einem Naturlehrpfad kennen lernen, welcher um den Wockninsee führt.
Alte Laubbäume