Das Schloss Stolpe auf der Insel Usedom
Zwischen 1570 und 1600 wurden die ersten Teile des Stolper Gutes gebaut. Das Landgut gehörte den Schwerinern, Mecklenburger Adel. Ende des 17. Jahrhunderts wurde das Schoss in Stolpe bei Usedom weiter vergrößert und umgebaut. Ab 1896 erfolgten wieder größere Umbauten, aus dem Gutshaus wurde ein Mittelalterliches romantisches Schloss. 1945 wurde die letzte Besitzerin Freda, Gräfin von Schwerin, im Zuge der Bodenreform enteignet und sie zog darauf nach Lüneburg. 1957 wurde sie auf den Friedhof von Stolpe beerdigt. 1995, nach einer wechselvollen Geschichte gehörte das Schloss die Gemeinde Stolpe. Ein Förderverein wurde gegründet und mit umfangreichen Sanierungsarbeiten wurde begonnen. Das Schloss in Mecklenburg Vorpommern wird zunehmend das kulturelle Zentrum in der Umgebung. Mehrere Veranstaltungen, wie ein Folkorefest und Kammerkonzerte finden statt.
Ansicht des Stolper Schlosses von der Dorfstraße aus.
1950 wurde am Westgiebel eine Betriebsküche für die Maschinen und Traktorenstation eingebaut.

