Schluckenau Sluknow Tschechien Böhmen
Die tschechische Stadt liegt unweit von Deutschland in der Nähe von Soland an der Spree. Insgesamt leben rund 5500 Einwohner, davon viele Sinti und Roma in der nördlichsten Stadt Tschechiens. Rund 15 Prozent der Bürger Sluknows sind arbeitslos. Die erste urkundliche Erwähnung von Schluckenau erfolgte im Jahr 1281. Im Jahr 1359 erhielt Sluknov Stadtrecht. Früher lebten viele Einwohner von der Weberei. Heute dominiert der Maschinenbau, die Kunststoffverarbeitung und zunehmend der Tourismus. Ein Stadtrundgang in der tschechischen Stadt ist interessant. Sehenswert ist der Markplatz, die Kirche, viele Blockhäuser und das Schloss. Die Stadt besitzt auch noch ein Kino Dukla und im Haus der Kultur finden interessante Veranstaltungen statt.
Viele Häuser wurden in Sluknow schon restauriert, trotzdem ist in der tschechischen Stadt noch viel zu tun.
Stadtzentrum von Sluknow. Rechts befindet sich ein Parkplatz für Besucher.
In der Haupteinkaufsstraße von Sluknow. In dieser Straße befinden sich viele Geschäfte und ein Hotel.
Das Gymnasium und Schule von Schluckenau.
In Schluckenau gibt es viele alte Villen aus der deutschen Zeit zu sehen, in denen früher einmal Fabrikbesitzer wohnten. Hauptsächlich waren es Textilfabrikanten.
In der nördlichsten tschechischen Stadt sind viele Figuren aus Sandstein zu sehen.
Schloss Schlukenau mit Park. Erbaut wurde diese Sehenswürdigkeit im 16. Jahrhundert. Nach dem 2. Weltkrieg befanden sich eine Bibliothek und das Bauamt der Stadt im Haus. 1984 brannte das Schloss aus. Zur Zeit wird es schrittweise restauriert. Im barocken Gebäude soll ein tschechisches Forstmuseum eingerichtet werden. Zu finden ist der Park unweit des Marktplatzes. Im Schloß befindet sich die Touristinformation. Dort erhalten sie Wanderkarten und Radkarten für Ausflüge in die Umgebung.
In diesem Ort gleich hinter der deutschen Grenze gibt es mehrere Gaststätten und Kneipen. Sehr beliebt, weil das Essen noch billiger als in Deutschland ist. Am meisten bestellt wird Gulasch mit Knödel und dazu ein böhmisches Bier.

