Fort Engelsburg in Swinemünde Swinoujscie Polen
Diese Küstenverteidigungsanlage befindet sich in der Nähe vom Hafen Swinemünde und der polnischen Marina. Erbaut wurde die Festung von 1855 - 1858. Diese polnische Festung war früher von einem doppelten Wassergraben umgeben zum Schutz vor Landangriffen. Durch diesen Teil der Festung sollte speziell der Swinemünder Hafen geschützt werden. Insgesamt besitzt das Fort 24 Schießscharten für Kanonen. Das Luftabwehrkommando der Deutschen Wehrmacht von Swinemünde befand sich bis zum Ende des 2. Weltkrieges in der Engelsburg. Danach befand sich hier der Kommandostand der russischen Ostseeflotte. Im Hafen Swinemünde lagen viele Kriegsschiffe der russisches Ostsee Rotbannerflotte. Sie können in der Ausstellung Kaffee und Kuchen trinken. Ein kleines Museum mit Galerie informiert über die Geschichte der ehemaligen deutschen Festungsanlage. Im Museum finden regelmäßig Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen mit polnischen Künstlern statt. In der Anfangszeit wurde dieser Teil der Festung als Werk 3 bezeichnet. Später dann durch die Ähnlichkeit mit dem Mausoleum des römischen Kaisers Hadrian durch den Volksmund in Engelsburg umbenannt. Gegen einen geringen Eintritt ist das polnische Museum in Swinemünde zu besichtigen. Es besteht die Möglichkeit von Bogenschießen und Speer werfen. Ein Imbisstand ist vorhanden.
Oben auf dem Turm befinden sich die ehemaligen Antennen der Roten Armee. Dort befand sich ein Luftbeobachtungsposten bis 1992.
Von der Plattform haben sie einen guten Rundblick.
Blick in den inneren Verteidigungsring. Verkauft werden Informationsmaterialien und Broschüren aus der Geschichte von Swinemünde.
Zum Bau wurden Steine aus der pommerschen Stadt Ueckermünde verwendet, was man leicht an den Stempeln erkennen kann. Zu der ganzen Festungsanlage gehört noch das Westfort und das Ostfort am anderen Ufer der Swine. Parkplätze befinden sich in der Nähe.