Alte Befestigungsanlagen auf der Insel Wolin Polen
Mit dem Bau der Befestigungsanlagen bei Swinemünde wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts von 1856 - 1863 errichtet. An beiden Seiten der Swine entstanden stark befestigte Forts. Die Mörserbatterie im Ostfort auf dem unteren Foto, in den Stranddünen bei Swinemünde auf der Insel Wolin wurde von 1908 -10 gebaut. Sie diente zum Schutz der Mündung der Swine vor feindlichen Panzerschiffen. Zum Einsatz soll sie nie gekommen sein. Am wstlichen Ufer der Swine Befindet sich das das Westfort. Zur Swinemünder Festung gehört noch die Engelsburg, in der sich heute ein Museum befindet.
Alte Festungsanlagen Polen an der Küste.

6 Bronzemörser von Krupp, mit einem Durchmesser von 210 mm, waren in dieser alten Bunkeranlage aufgestellt.

Die "Glocke" ist rund 30 m hoch. Der Turm darf nicht bestiegen werden. Dient seit 2001 als Feuerbeobachtungsturm bei Waldbrandgefahr. Erbaut im Jahre 1938-39. Sie war Feuerleitstelle der Küstenbatterie Göben mit 3 mal 283 mm Geschützen. Im ersten Stock war der Technikraum, im 2. der Kommandostand, im 3. Sozialräume, im 4 - 7 befanden sich die Besatzungsräume. Der Turm ist der einzige dieser Bauart an der polnischen Ostseeküste. Die Metallkonstruktion oben, welche den Turm sein futuristisches Aussehen verleiht, wurde erst im Jahre 2001 errichtet. Demnächst sollen hier Ausstellungsräume und eine Gaststätte eingerichtet werden.
Auch heute noch sind viele Überreste von Befestigungsanlagen zu sehen. Die Strandbatterie wurde von 1909 bis 1910 gebaut. Der Wirkungsbereich lag bei 20 km. Die Kanonen sollten die Swinemünder Hafeneinfahrt schützen.


