Die Hammermühle in Bautzen Spree Wassermühle
Die Hammermühle von Bautzen liegt an der Spree an der Seidauer Straße. In vergangenen Zeiten sollen in Bautzen einmal 21 Mühlen gestanden haben. Anfangs hat in der Hammermühle eine Drahtmühle zur Herstellung von Drähten gestanden. Um 1740 wurde ein Eisenhammer eingebaut. Deshalb der Name Hammermühle. Der Hammer diente in einer Drahtmühle dazu, die Drähte dünner zu formen. 1888 wurde die Getreidemühle Heinke & Sohn gegründet und steht bis heute im Familienbesitz. Durch Wasser aus der Spree, welches zum Antrieb der Mühle genutzt wurde, konnte zur damaligen Zeit kostengünstig Mehl aus Getreide hergestellt werden. Nur wenn das Wasser im Fluss nicht reichte, um das Wasserrad anzutreiben, wurde ab 1908 ein Elektromotor verwendet. Die Mühle ist heute noch funktionsfähig. Hergestellt werden verschiedene Mehlsorten, wie Vollkornmehl. Während des Spree Hochwassers am 07.08.2010 traten auch an der Wassermühle größere Schäden auf. Die alte Wassermühle an der Spree wurde liebevoll restauriert und stellt ein Kleinod in Bautzen da.
Blick vom Nicolaifriedhof auf die Hammermühle an der Spree.

Blick auf das Mahlwerk. Am Tag des offenen Denkmals in Bautzen konnte die Wassermühle besichtigt werden. Zum Antrieb diente ein Wasserrad, welches mit Wasser aus der Spree betrieben wird.
Der Innenhof von der Mühle mit Verladeeinrichtung. Eine weitere Mühle an der Spree befindet sich in Großdöbschütz. Dort findet zum Deutschen Mühlentag ein Mühlenfest statt. Mühlen Übersicht.

